15. April 2019 | Brandenburg an der Havel

Neuer Direktor für die Radiologie

Vom Universitätsklinikum Regensburg nach Brandenburg an der Havel

Pressemitteilung – Neuer Direktor für die Radiologie

Vom Universitätsklinikum Regensburg nach Brandenburg an der Havel

•    Univ.-Prof. Dr. med. Andreas G. Schreyer neuer Institutsdirektor der Radiologie
•    Jetzt: „Institut für diagnostische und interventionelle Radiologie“


Brandenburg an der Havel, 15.04.2019:

Das Institut für Radiologie der Städtischen Klinikum Brandenburg GmbH steht unter neuer Leitung: Zum 15.Februar hat hier Prof. Dr. med. Andreas G. Schreyer (49) die Position des Direktors übernommen. Zeitgleich erfolgt eine Umbenennung des Instituts in „Institut für diagnostische und interventionelle Radiologie“.

Dazu erklärt Herr Prof. Dr. Schreyer:
 „Ich freue mich wirklich außerordentlich, hier an der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB) und im wunderschönen Brandenburg an der Havel die Radiologie zusammen mit meinen Team am Klinikum und den Studierenden in eine spannende und faszinierende Zukunft führen und bringen zu dürfen. Der überall spürbare Gründungsgeist der MHB und die warmherzige Kollegialität am Klinikum Brandenburg motivieren mich, hier gemeinsam Hochleistungsmedizin und zugleich breite medizinische Versorgung auf Spitzenniveau weiter auszubauen.“

Professor Schreyer tritt mit dem Ziel an, dass bisherige Leistungsspektrum des Instituts weiterzuentwickeln und die Forschung und Lehre in der Radiologie in Brandenburg zu etablieren. Er möchte mit Hilfe innovativer Techniken Impulse setzen und das Potenzial der interventionellen Radiologie für die Patienten in Brandenburg voll ausschöpfen. Hierbei spielt die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den Kollegen aus der Chirurgie, der Inneren Medizin und der Onkologie eine entscheidende Rolle. Auch die Zusammenarbeit mit den technischen Fächern vor Ort soll ausgebaut werden, um z. B. Potenziale der künstlichen Intelligenz bei der Auswertung von Bilddaten zu nutzen. Im Städtischen Klinikum Brandenburg stehen ihm hierfür ein exzellentes Team, modernste Geräte und Behandlungsmethoden zur Verfügung.

Seine Entscheidung für Brandenburg viel aus zwei Gründen: Die Herausforderung der Leitung einer Einrichtung und der Gründerspirit der Medizinischen Hochschule Brandenburg.

Für den in Straubing geborenen Professor stellen seine Begeisterung und die Neugier für Medizin und Technik bereits früh die Weichen seiner beruflichen Laufbahn. Er fokussiert sich schon während des Studiums auf die Radiologie. Nach seiner Promotion an der Universität Regensburg führt ihn ein zweijähriger wissenschaftlicher Aufenthalt als MRI Research Fellow an der Harvard Medical School nach Boston. An der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen/Nürnberg legt er im September 2009 seinen Master of Health Business Administration ab. Nach der Habilitation in Radiologie im März 2007 wird er im Juni 2011 von der Universität Regensburg zum außerplanmäßigen Professor berufen. Professor Schreyer ist Autor von mehr als 180 wissenschaftlichen Publikationen und 23 medizinischen Buchbeiträgen. Bei nationalen und internationalen Kongressen hat er dabei mehr als 400 Vorträge gehalten. Aufgrund seiner radiologischen Expertise durfte er die Deutsche Röntgengesellschaft bei bisher 14 nationalen und europäischen medizinischen Leitlinien vertreten. Vor seinem Umzug nach Brandenburg war er als stellvertretender Direktor der Radiologie am Universitätsklinikum Regensburg und kommissarischer Chefarzt am Donau-Isar-Klinikum Deggendorf tätig. Professor Schreyer folgt in seiner Funktion der Chefärztin des Instituts für Radiologie Dr. Brigitte Menzel, die nach verdienstvoller Tätigkeit im Januar 2019 in den Ruhestand verabschiedet wurde.

Ansprechpartner für Rückfragen:

Institutsdirektor und Chefarzt
Univ.-Prof. Dr. med. A.G. Schreyer, MHBA
Tel.: (03381) 41-26 00
Fax: (03381) 41-26 09
E-Mail: radiologie@klinikum-brandenburg.de

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