Ausbildungsberuf

Operationstechnische Assistenz

Das Städtische Klinikum Brandenburg fungiert für die Ausbildung zum Operationstechnischen Assistenten (m/w) als Ausbildungsbetrieb.

Der theoretische/schulische Teil der Ausbildung findet in Berlin statt. Der praktische Teil der Ausbildung wird im Städtischen Klinikum Brandenburg absolviert.

Die Bewerbung für einen Ausbildungsplatz richten Sie bitte an:

Städtisches Klinikum Brandenburg
Personalabteilung
Hochstraße 29
14770 Brandenburg an der HavelAusbildungsziel

Ausbildungsziel

Arbeit im Operationssaal ist Teamarbeit. Ärzte, Anästhesieschwestern/pfleger und OP-Schwestern/pfleger sind jeweils Spezialisten auf ihrem Gebiet. Die OTA-Ausbildung qualifiziert ihre Absolventen direkt für die Mitarbeit in diesem Operationsteam. Sie bündelt das hierfür notwendige organisatorische, technische und pflegerische Fachwissen.

Inhaltliche Schwerpunkte der Ausbildung
  • Selbständige Organisation und Koordination der Arbeitsabläufe im Operationsbereich in Zusammenarbeit mit allen beteiligten Berufsgruppen
  • Optimale Patientenbetreuung
  • Vor- und Nachbereitung der Operationen
  • Instrumentation in den operativen Fachdisziplinen
  • Umsetzung der Hygienerichtlinien
  • Wirtschaftlicher Umgang mit Sachmitteln
  • Wartung von Instrumentarium und medizinischen Geräten

Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Zulassungsvoraussetzungen
  • Fachoberschulreife (Realschulabschluss)
  • Hauptschulabschluss mit einer mindestens zweijährigen, abgeschlossenen Berufsausbildung
  • die Erlaubnis als Gesundheits- und Krankenpflegerin oder Gesundheits- und Krankenpflegehelferin
Ausbildungsprogramm

Theoretischer Unterricht

Mindestens 1.600 Stunden in Unterrichtsblöcken
in der Medizinischen Schule Brandenburg

Unterrichtsfächer (Auswahl)

  • Operationslehre
  • Hygiene und Mikrobiologie
  • Allgemeine und spezielle Chirurgie
  • Anatomie und Physiologie
  • Allgemeine und spezielle Krankheitslehre
  • Grundlagen der Krankenpflege
  • Psychologie, Soziologie und Pädagogik
  • Arzneimittellehre
  • Anästhesie
  • Berufs- und Gesetzeskunde
  • Organisation und Dokumentation

Praktische Ausbildung

  • Mindestens 3.000 Stunden in den Einsatzorten

Pflichteinsatzorte

  • Innerhalb der Operationsabteilungen
  • Allgemein- und Abdominalchirurgie
  • Traumatologie (Unfallchirurgie) und Orthopädie
  • Geburtshilfe, Gynäkologie und/oder Urologie
  • Außerhalb der Operationsabteilungen
  • Chirurgische Allgemeinstationen (Pflegepraktikum)
  • Zentralsterilisation
  • Rettungsstelle
  • Endoskopieabteilung

Zusätzliche Einsatzmöglichkeiten

  • Gefäßchirurgie
  • Neurochirurgie
  • Urologie und/oder Gynäkologie
  • HNO-Chirurgie
  • Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgie
  • Augenchirurgie
  • Kinderchirurgie
  • Plastische Chirurgie
Abschlussprüfung

Sie unterteilt sich in:

  • Praktische Prüfung
  • Schriftliche Prüfung
  • Mündliche Prüfung

Über den erfolgreichen Abschluss entscheiden nicht nur die Prüfungen, sondern auch die Leistungen während der ganzen Ausbildungszeit.