Gut vorbereitet, bestens versorgt

Sie bereiten Ihren Aufenthalt in unserer Klinik vor? Wir geben Ihnen alle wichtigen Informationen mit auf den Weg, damit Sie sich bei uns wohlfühlen, alles reibungslos ablaufen kann und Sie möglichst bald wieder zu Hause sind

Notfälle

Wenn Sie akute, also innerhalb kurzer Zeit aufgetretene, ernste Beschwerden haben und ärztliche Hilfe brauchen, wenden Sie sich bitte an unsere Rettungsstelle. Ob Ihre Beschwerden in unsere oder eine andere medizinische Fachrichtung fallen, ist dabei unwichtig, die Mitarbeiter und Ärzte der Rettungsstelle kümmern sich in jedem Fall um Sie. Telefonische Beratungen zu Gesundheitsfragen kann die Rettungsstelle aber nicht abgeben – Sie müssen schon persönlich kommen.

Wenn Sie nicht selbst zur Rettungsstelle kommen können, oder wenn die Krankheitszeichen bedrohlich sind, rufen Sie in jedem Fall telefonisch über die Notrufnummer 112 den Rettungsdienst.

Ambulante Operationen

Abgesehen von einem stationären Aufenthalt haben Patienten auch die Möglichkeit sich in den Fachrichtungen der Orthopädie, HNO, Urologie, Neurochirurgie, Gynäkologie und Chirurgie ambulant operieren zu lassen.
Diese Operationen finden vorrangig im medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) in Brandenburg an der Havel statt.
Alle Voruntersuchungen und eventuelle Nachbehandlungen erfolgen aber im IAZ des Klinikums. Somit ist eine umfassende patientenorientierte Versorgung gewährleistet.

Vorteile einer ambulanten Operation:

  • hohe Sicherheit und Qualität wie bei stationären Operationen gewährleistet,
  • zusätzliche Beratung durch Ärzte der anderen Fachabteilungen jederzeit möglich,
  • die Überwachung nach der Operation ist auch über längere Zeiträume gewährleistet,
  • stationäre Aufnahme ist jederzeit möglich

Eine Operation kann ambulant durchgeführt werden, wenn keine bedrohenden Risikoer­krankungen bestehen, wenn eine Begleitperson zur häuslichen Betreuung vorhanden ist und wenn ein Arzt innerhalb einer halben Stunde erreichbar ist.

Folgende Leistungen werden ambulant angeboten:

  • Allgemeinchirurgie
  • Orthopädie und Unfallchirurgie
  • Frauenklinik
  • Urologie
  • HNO
  • Neurochirurgie
  • Anästhesie

Allgemeinchirurgie

  • Nabelbruch- und Leistenbruchoperationen
  • kleine Hautveränderungen
  • Portanlagen
  • Portentfernungen

Orthopädie und Unfallchirurgie

  • Arthroskopien – Spiegelungen z.B. vom Kniegelenk
  • Karpaltunnelsyndrom – Operation bei Nervenkompressionszuständen
  • Operation eines Ganglions – Entfernung eines Überbeins
  • Operationen bei Kontrakturen, z.B. Dupuytrensche Kontraktur
  • Operation bei Schmerzzuständen an den Sehnenansätzen, z.B. Epicondylitis
  • Operation bei Erkrankungen der Sehnenscheiden, z.B. schneller Finger
  • Frakturrespositionen
  • Sehnennähte, Sehnenplastiken
  • Materialentfernungen, Fremdkörperentfernungen
  • Gelenkpunktion
  • Operation bei Knochenbrüchen im Hand- und Fußbereich

Frauenklinik

  • Sterilisation der Frau
  • Abrasio – Ausschabung
  • Hysteroskopie – Gebärmutterspiegelung
  • Konisation – Gewebsentnahme vom Muttermund
  • Laparoskopie – Bauchspiegelung
  • kleine Eingriffe am äußeren Genitale

Urologie

  • Sterilisation beim Mann
  • Plastische Operationen an der Vorhaut (Phimoseoperation)
  • Hodenbiopsie – Gewebeentnahme
  • Zytoskopie – Blasenspiegelung
  • Stenteinlagen, Stententfernungen, Stentwechsel
  • Eingriffe am äußeren Genitale

HNO

  • Parazentese
  • Adenotomie
  • Otopexie / Ohrplastik
  • Hautveränderungen
  • Atheromentfernung

Neurochirurgie

Operationen bei Nervenkompressionssyndromen, z.B. Karpaltunnel und Sulcus ulnaris Syndrom

Anästhesie für alle Fachbereiche

Aufnahmeuntersuchung

am Aufnahmetag

Im interdisziplinären Aufnahmezentrum (IAZ) finden die Aufnahmeuntersuchungen für die stationäre Aufnahme in das Klinikum Brandenburg statt. Neben der körperlichen Untersuchung erfolgen weitere Zusatzuntersuchungen, wie EKG, Röntgen, Atemtest, Blutentnahmen usw.
Das medizinische Personal nimmt die Patienten in Empfang und erläutert den weiteren Werdegang. Dieses Procedere erfolgt generell in den bereits erwähnten Fachrichtungen. Sofern der Patient ein umfassendes Gespräch mit einem Apotheker des Hauses erhält, wird dabei die Hausmedikation des Patienten aufgenommen, dokumentiert und eventuelle Umstellungen der Medikation auf Krankenhausmedikamente vorgenommen.


Im Anschluss daran findet ein ausführliches Gespräch mit der Pflegekraft statt. Hierbei werden alle pflegerelevanten Daten in der elektronischen Kurve dokumentiert. Desweiteren ermittelt die Pflegekraft die Vitalwerte des Patienten, schreibt ein EKG und führt eine Blutentnahme sowie einen MRSA Abstrich durch. In einigen Fachbereichen ist auch eine
Urinuntersuchung erforderlich.


Nach Abschluss der pflegerischen Tätigkeiten wird der Patient bei einem Facharzt der jeweiligen Abteilung in den Räumen des IAZ vorstellig. Dort findet eine symptombezogene Untersuchung sowie ein umfassendes Aufklärungsgespräch statt. Alle Fragen des Patienten werden in diesem Gespräch beantwortet und selbstverständlich wird auch auf spezielle
Wünsche des Patienten eingegangen. Im Verlauf dieses Gespräches legt der Arzt fest, ob weitere Voruntersuchungen, wie Röntgen, Ultraschall usw. benötigt
werden.


Die Pflegekraft setzt sich umgehend mit den kooperierenden Fachbereichen in Verbindung und veranlasst zeitnahe Untersuchungen. Nach Abschluss aller Voruntersuchungen begeben sich Patienten aus den operativen Fachrichtungen noch zu einer Konsultation bei einem Anästhesisten. Dieser erklärt den Patienten in einem ausführlichen Gespräch die Vorgehensweise der Narkose und beantwortet auch in diesem Gespräch alle Fragen des Patienten.
Natürlich besteht immer die Möglichkeit bei schwierigen Verfahrensweisen, Oberärzte sowie Chefärzte beratend hinzuzuziehen. Abschließend wird dem Patienten erläutert, wann er sich wo für den stationären Aufenthalt einzufinden hat. Die Unterlagen des Patienten werden von der Pflegekraft, unter Einhaltung des Datenschutzes, weitergeleitet. Nach diesen Erläuterungen kann man davon ausgehen, dass jeder Patient individuell behandelt und auf seinen Klinikaufenthalt vorbereitet wird. Somit werden auch Grundvoraussetzungen für einen reibungslosen stationären Aufenthalt gelegt.