Neubau
Patienten wollen im Krankenhaus nicht nur mit medizinischen Spitzenleistungen versorgt werden, sie wollen auch komfortabel untergebracht sein.
Das ist im Klinikum Brandenburg bereits im Neubau (West) – dem ersten Bauabschnitt, der 2002 bezogen werden konnte – gewährleistet.
Nunmehr soll der Neubau des so genannten Bettenhauses – zweiter Bauabschnitt, Neubau (Ost) – begonnen
werden. Grundlage ist der preisgekrönte Entwurf des Architekturbüros Heinle, Wischer und Partner, Berlin, das auch den ersten Bauabschnitt geplant hat.
Die Bauzeit betrug damals drei Jahre und die Baukosten lagen bei insgesamt 69 Millionen Euro. Der erste Bauabschnitt umfasste vor allem Funktionsabteilungen mit 10 OP-Sälen, eine Radiologie, die Rettungsstelle, die internistische Funktionsdiagnostik, den Kreißsaal, die Zentralsterilisation sowie die Intensivstationen für Erwachsende und Kinder.
Geplant sind im zweiten Bauabschnitt 10 flexible Stationen mit insgesamt 333 Betten, einem fachübergreifenden Aufnahmezentrum, einer physikalischen Therapie, einer Augenfunktionsabteilung, einer internistischen Wachstation sowie einer neuen Küche.
In einem ersten Schritt erfolgte der Abriss der auf dem zukünftigen Baufeld stehenden Gebäude. Die Maßnahme enthielt auch den Bau eines vierstöckigen Krankenhauscontainers mit 84 Betten als Interimsmaßnahme, die Schaffung eines Parkplatzes sowie den Aushub der Baugrube.
Der Grundstein für den 2. Bauabschnitt wurde am 11. September 2008 feierlich gelegt. Die Fertigstellung der Gesamtmaßnahme ist für August 2011 geplant.
Der finanzielle Gesamtaufwand für den jetzigen Bauabschnitt wird rund 74 Mio. Euro betragen. Abzüglich eines Trägeranteils des Städtischen Klinikums Brandenburg von 10 Prozent, wird die Baumaßnahme durch das Land gefördert.