Leistungsspektrum

  1. Leistungen des Kreislauf- und Lungenfunktions-Labors (nicht-invasiv) 
  2. Leistungen des Katheter- und des Elektrophysiologielabors
  3. Bronchoskopie

 

  1. Interventionen an Koronararterien 
  2. Behandlung von Herzrhythmusstörungen durch Katherablation
  3. Kardiale Resynchronisationstherapie
  4. Spezielle Maßnahmen
  5. Dilatation von Nierenarterienstenosen
  6. Operationen

 

 

  1. Brustschmerz 
  2. Behandlung der Herzschwäche (Herzinsuffizienz)
  3. Luftnot
  4. Herzrasen und Herzstolpern
  5. Synkopen-Diagnostik bei wiederholten Schwindel- und Ohnmachts-Anfällen

 


 

Untersuchungsmethoden und Funktionsdiagnostik

 

1. Leistungen des Kreislauf- und Lungenfunktions-Labors (nicht-invasiv)

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1.1 EKG-Diagnostik
inkl. Langzeit- und Belastungs-EKG, Telemetrie-EKG (Transtelephon-EKG, s.u.), Langzeit-Blutdruck-Messung

1.2 Belastungs-Untersuchungen (auch für DMP-KHK)
Belastungs-EKG, Stress-Echokardiographie, Myokard-Szintigraphie (in der Klinik für Radiologie), Spiroergometrie.

1.3 Lungenfunktion
Spirometrie, inkl. Bronchospasmolysetest, Bodyplethysmographie, Spiroergometrie, CO-Diffusions-Messung

1.4 Echokardiographie
Transthorakale Echokardiographie (TTE), Transösophageale Echokardiographie (TEE), Stress- Echokardiographie (pharmakologisch und fahrradergometrisch), echokardiographische Kontrastmittelunter- suchungen.

1.5 Angiologische Untersuchungen
Farbkodierte Duplexsonographie und Doppleruntersuchungen der hirnversorgenden Arterien, der peripheren Arterien und Venen, der Nierenarterien.

1.6 Kontrolle von Herzschrittmachern
Funktionskontrolle und Nachsorge von Ein- und Zwei-Kammer-Schrittmachern in der Schrittmacher- Sprechstunde

1.7 Kontrolle von Implantierbaren Kardiovertern/Defibrillatoren (ICD)
Funktionskontrolle und Nachsorge von implantierten Defibrillatoren/Kardiovertern, Auslesen von Tachykardie-Ereignissen aus dem Datenspeicher bei vorangegangenem Elektro-Schock, Defibrillatortestung in Narkose

1.8 Resynchronisations-Therapie
Kontrolle und Nachsorge von speziellen Drei-Kammer-Schrittmachersysteme, die zur Behandlung einer Herzschwäche mit biventrikulärer Stimulation implantiert werden (Resynchronisations-Therapie bei schwerer Herzinsuffizienz).

1.9 Telemedizin
Telemetrie-EKG (EKG-Übertragung über das Telephon zur längerzeitigen bequemen Überwachung des Herzrhythmus), Ärztliche Tele-Konferenzen mit Befund-Übertragung und Video-Kommunikation, regelmäßige kardiologisch/kardiochirurgische Konferenzen mit unserem kardiochirurgischen Partner, Tele-Überwachung von Patienten mit Herzschwäche.

1.10 Teil-stationäre diagnostische und therapeutische Maßnahmen
Externe und interne elektrische Kardioversion in Kurz-Narkose bei Vorhofflimmern, ggf. mit medikamentöser Vorbehandlung, Kipptisch-Untersuchung, Testungen bei bestimmten Herzrhythmusstörungen, und anderes.

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2. Leistungen des Katheter- und des Elektrophysiologielabors

2.1 Diagnostische Herzkatheteruntersuchungen
(Zur Anmeldung s. unter „Informationen für Ärzte“)
Zur zuverlässigen Abklärung bestimmter Herzerkrankungen und als Basis für die nachfolgende Behandlung ist eine Herzkatheter-Untersuchung die Voraussetzung. Dabei ist auch ein Vorgehen über eine Arterie am Arm möglich, sodass der Patient sofort nach der Untersuchung wieder gehfähig ist (A. radialis-Punktion).

2.2 Elektrophysiologische Untersuchungen
(Zur Anmeldung s. unter „Informationen für Ärzte“)
Elektrophysiologische Untersuchung zur Diagnostik von Herzrhythmusstörungen. Dabei wird geklärt, welche Art von Arrhythmien vorliegt und wieweit der Patient dadurch gefährdet ist. Eine sehr genaue Diagnostik erlaubt z.B. das sog. elektro-anatomische Mapping, mit dem fast ohne Röntgen-Belastung der Herd von Rhythmusstörungen ermittelt werden kann.
Dies ist insbesondere deshalb von Bedeutung, da viele Rhythmusstörungen durch Verödung (Katheter-Ablation) geheilt werden können (s. u.).

2.3 Ereignis-Recorder
Zur Klärung von Schwindel- und Ohnmachtsanfällen ist mitunter die Implantation eines Langzeit-Ereignis-Recorders erforderlich, der über 1 Jahr kontinuierlich den Herzrhythmus aufzeichnet und regelmäßig abgefragt wird.

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3. Bronchoskopie
Bronchoskopie als endoskopische Untersuchung zur Klärung von entzündlichen und neoplastischen Lungen-Erkankungen, Gewinnung von Probenmaterial zur mikrobiologischen und pathologischen Begutachtung.

 

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Behandlungsmethoden


1. Interventionen an Koronararterien


Die Erweiterung von Herzkranzarterien mit einem Ballon-Herzkatheter, die sog. PCI/PTCA (Perkutante Koronar-Intervention / Perkutante transluminale Koronar-Angioplastie)ohne und mit Einpflanzung einer Gefäß-Stütze (Stent), ist eines der wesentlichen Behandlungs-Verfahren. Dabei werden auch beschichtete Stents verwendet, die eine nur sehr geringe Restenose-Rate aufweisen. Um die PTCA auch im Notfall durchführen zu können, wird ein Rund-um-die-Uhr-Bereitschaftsdienst vorgehalten. Damit können Patienten mit akutem Herzinfarkt, Kammerflimmern oder anderen akuten Herzerkrankungen sofort leitlinien-gerecht behandelt werden.

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2. Behandlung von Herzrhythmusstörungen durch Katherablation
Katheterablation (Verödung) der Quelle von Herz-rhythmusstörungen (kurative Therapie von Herz-rhythmusstörungen), Aufwendige elektrophysiologische Therapie bei Vorhofflimmern unter Zuhilfe-nahme spezieller Untersuchungs- (Mapping-) Systeme. Externe, ggf., auch interne Kardioversion bei Vorhofflimmern.

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3. Kardiale Resynchronisationstherapie
Dies ist eine Behandlung einer schweren Herzschwäche (Herzinsuffizienz) mittels eines speziellen Schrittmachersystems (biventrikuläre Stimulation), dafür Anlage von Schrittmacherelektroden in drei Herzkammern.

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4. Spezielle Maßnahmen
Intrakoronare Druckmessung, Intraaortale Ballongegenpulsation bei schwerer Herzinsuffizienz, Perikardpunktionen und Perikarddrainagen, Endomyokardbiopsien (Probeentnahme aus dem Herzmuskel zur Abklärung muskulärer Erkrankungen), transseptale Punktions-Techniken. Extraktion von intravaskulären oder intrakardialen Fremdkörpern

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5. Dilatation von Nierenarterienstenosen
Angiographie und PTRA von Nierenarterienstenosen (Ballonerweiterung und Stentimplantation)

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6. Operationen

  • Implantierbarer Kardioverter/Defibrillator (ICD)
    Implantation von Implantierbaren Kardiovertern/Defibrillatoren (ICD), Ein-, Zwei- und Drei-Kammersysteme
  • Herzschrittmacher
    Implantation von Herzschrittmachern, Ein-, Zwei- und Drei-Kammersysteme

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Symptomenkomplexe (Auswahl)


1. Brustschmerz
Ein rasch auftretender, meist heftiger Brustschmerz kann Ausdruck einer akut lebensbedrohlichen Erkrankung sein und muss sofort beurteilt, überwacht und behandelt werden (Notarzt, Krankenhaus, Telefon 112)!
Ansonsten muss bei jeder Brustschmerz-Symptomatik wegen ihrer prognostischen Bedeutung eine definitive Diagnose gestellt werden! Dafür ist unsere Klinik optimal ausgerüstet: Ultraschall-Diagnostik, verschiedene Belastungs-Tests, Herzkatheter-Untersuchung, Computer-Tomographie (CT) und Cardio-MRT in der Radiologie, enge interdisziplinäre Kooperation, z.B. für Speiseröhren- und Magen-Darm-Diagnostik.

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2. Behandlung der Herzschwäche (Herzinsuffizienz)
Nach der erforderlichen Diagnostik der Ursache der Herzschwäche ist die sorgfältige medikamentöse, meist lebenslang erforderliche Einstellung die Basis der Behandlung. In ausgewählten Fällen ist eine individuelle Nachsorge mit Hilfe spezieller Einrichtungen aus der Wohnung des Patienten möglich (Telemedizinische Nachsorge bei Herzinsuffizienz).
Nach Ausschöpfung der medikamentösen Möglichkeiten kann die Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden schwer herzinsuffizienter Patienten durch Implantation eines biventrikulären Schrittmacher-Systems (s.o.) gebessert werden.

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3. Luftnot
Die Ursache der Luftnot kann in Erkrankungen des Herzens oder der Lunge liegen. Für eine umfangreiche kardiologische Diagnostik ist unsere Klinik ebenso ausgestattet wie für die tiefgreifende pneumologische Diagnostik mit Bodyplethysmographie, Spiroergometrie und Bronchoskopie.

4. Herzrasen und Herzstolpern
In unserer Klinik werden sämtliche diagnostischen und therapeutischen Verfahren bei Herzrhythmusstörungen durchgeführt:
Elektrophysiologische Untersuchungen, auch mit speziellen Registriersystemen für die Lokalisation der Herde (64-Kanal-Ableitungen, Elektro-anatomisches Mapping-Verfahren (CARTO-System) zur Lokalisation von Herzrhythmusstörungen ohne Röntgen-Anwendung), Medikamententestungen zur Rhythmusdiagnostik, Katheter-Ablation von Herden oder Leitungsbahnen, die Rhythmusstörungen verursachen, Implantation von Ein-, Zwei- und Drei- Kammer-Schrittmachersystemen, Implantation von Automatischen Defibrillatoren/Kardiovertern (ICD). Ausserdem können die unter "Synkopen-Diagnostik" genannten Verfahren zur Anwendung kommen.

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5. Synkopen-Diagnostik bei wiederholten Schwindel- und Ohnmachts-Anfällen
Über die üblichen Schritte hinaus werden zur genauen Klärung der Ursache, wenn erforderlich, die folgenden Untersuchungen durchgeführt:
Transtelephon-Übermittlung von Langzeit-EKG's (über mehrere Monate, s. Telemedizin), Kipptisch-Untersuchungen, Elektrophysiologische Untersuchungen, Implantation von Ereignis-Recordern (1-Jahr-Längstzeit-EKG) (Reveal), Medikamenten-Testung bei bestimmten Erkrankungen.

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